Kernschmelze mit Wasserbomben stoppen
Die Katastrophe in Japan hat auf der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Ein Tsunami überflutete riesige Landstriche an der Ostküste von Japan. Es soll das schwerste Erdbeben sein, welches jemals im Land gemessen wurde. Tausende Menschen mussten dabei ihr Leben lassen und das ist noch nicht das ganze Ausmaß des Unglücks. Ebenfalls kam es zu Störfällen in einigen Atomkraftwerken und in Fukushima im Reaktorkomplex wird eine atomare Katastrophe befürchtet.
Damit diese nukleare Katastrophe abgewendet werden kann, wird zur Zeit nur ein Ausweg gesehen: Mit Wasserbomben gegen die Kernschmelze vorzugehen. Im Atomkraftwerk in Fukushima sollen die Reaktorkerne und auch die Abklingbecken mit Hubschraubern und Wasserwerfern gekühlt werden, auch wenn dies nur notdürftig geschehen kann. Die Experten sprechen hierbei von einem Einsatz, der aus Verzweiflung durchgeführt werden soll.
Spektakuläre Bilder
Sehr spektakulär wirken die Bilder, die im Grunde genommen nur die wachsende Hilflosigkeit von den Behörden in Japan widerspiegeln. Aus der Luft versuchten die Hubschrauber das havarierte Atomkraftwerk Fukushima zu kühlen. Über dem Reaktorblock drei warfen Helikopter des Militärs vom Typ CH-47 Chinook wenigstens vier Ladungen mit Wasser ab, das bestätigte auch die Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Kazumi Toyama. Im Anschluss daran sollte zunächst einmal die Wirkung des Einsatzes überprüft werden und die Flüge wurden von den Behörden ausgesetzt.
Der Einsatz soll mit Erfolg gekrönt sein, denn es soll Dampf aufgestiegen sein. Das Becken mit den Brennstäben soll demzufolge von den Wasserwerfern getroffen worden sein, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo, die einen Sprecher des Unternehmens Tepco zitierte. Elf Flugzeuge des Militärs sollen als Verstärkung zu den Einsätzen dazu kommen, die bald wieder fortgesetzt werden.
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Die Bilder aus den Medien
Das Thema Nummer Eins in den Medien ist derzeit die Katastrophe in Japan, da treten alle anderen Neuheiten erst einmal in den Hintergrund und somit auch die aktuellen Angebote von dem Mercedes Jahreswagen oder auch die neuesten Modetrends, die man beispielsweise auf 7trends.de betrachten kann. Ein Großteil des abgeworfenen Wassers soll bereits in der Luft zerstreut worden sein. Mit den neuesten Technologien sollen auch die Hubschrauber ausgestattet sein, so zum Beispiel mit Platten aus Blei, damit die Crew vor der starken Bestrahlung abgeschirmt werden kann. Allerdings sind Fachleute der Meinung, dass dies kein Schutz von 100 Prozent darstellt. Aufgrund der intensiven Strahlung konnten die Helikopter nicht direkt über ihrem Ziel schweben, ihre Ladungen mussten sie im Vorbeifliegen abwerfen. Die Ladungen bestanden aus jeweils 7,5 Tonnen Wasser. Das Kühlbecken eines Reaktors weist ein Auffassungsvolumen von insgesamt 2.000 Tonnen auf.
Die Besatzung des Hubschraubers kann allerdings nur für ungefähr 40 Minuten im Einsatz sein, dann muss sie aufgrund der hohen Strahlenbelastung abgelöst werden. Mit dem abgeworfenen Wasser soll zum Einen der Reaktor gekühlt und zum Anderen das Abklingbecken aufgefüllt werden. Besonders gefährdet soll das Reaktorbecken drei sein, welches fast leer ist und sich somit die Brennstäbe immer weiter erhitzen.
Foto: © geralt/ pixelio.de