Mit dem Dimmer Geld sparen
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Die Wohnzimmerlampe ist eine der Lampen in der Wohnung, die am häufigsten und längsten brennt. Aus diesem Grund ist sie auch zu den Stromfressern zu zählen. Doch dem kann man entgegen wirken, wenn man einen Dimmer nutzt. Betrachtet man sich die Anforderungen an die Wohnzimmerlampe einmal genauer, so wird schnell klar, dass sie reichlich Licht bieten soll, wenn man im Wohnzimmer lesen möchte. Beim Fernsehen ist ein schummriges Licht, das herunter gedimmt wird, deutlich angenehmer. Es sorgt für Gemütlichkeit und Entspannung in den eigenen vier Wänden. Noch dazu lässt sich durch das Herunterdimmen der Wohnzimmerlampe Energie und somit bares Geld sparen. Hierfür muss aber der richtige Dimmer gewählt werden, damit dieser mit der Wohnzimmerlampe auch zusammen arbeiten kann. Doch um den richtigen Dimmer auszuwählen, muss man erst einmal wissen, was ein Dimmer ist und wie er arbeitet.
Der Dimmer wird auch als Thyristorsteller oder Triacsteller bezeichnet. Er sorgt dafür, dass die Helligkeit, die eine Glühbirne, eine Leuchte oder eine Glühlampe abstrahlt, geregelt werden kann. Der Dimmer an sich kann zwar ebenfalls in anderen Varianten auftreten, etwa bei Staubsaugern oder Handbohrmaschinen, doch dient er hier nicht zur Regulierung der Lichtausbeute.
Wie der Dimmer funktioniert
Die Dimmer werden mit unterschiedlichen Lastcharakteren angeboten, so dass das Dimmen an sich ebenfalls auf unterschiedliche Weise erfolgen kann. In der Regel kommt eine so genannte Phasenanschnittsteuerung zum Einsatz, die insbesondere für Glühlampen, sowie Hochvolt-Halogenlampen mit 230 Volt, die häufig in der Wohnzimmerlampe zu finden sind, geeignet ist. Auch bei konventionellen Transformatoren kommt diese Phasenanschnittsteuerung beim Dimmer zum Einsatz. Grundsätzlich besitzen die genannten Verbraucher sowohl eine induktive, als auch eine ohmsche Lastcharakteristik.
Daneben gibt es das kapazitive Lastverhalten beim Dimmer, welches mit einer Phasenabschnittdimmung gesteuert wird. Vorwiegend kommt ein solcher Dimmer bei elektronischen Transformatoren zum Einsatz, die mit einem Niedervolt-Halogensystem ausgestattet sind.
Allerdings eignen sich diese Dimmer nicht für Leuchtstoffröhren und andere Lampen, die auf Basis der Gasentladung arbeiten. Denn die Entladung bricht zusammen, wenn die Spannung zu gering ist. Eine neuerliche Zündung ist dann nicht mehr möglich. Zusätzlich kann es zu einem erhöhten Verschleiß kommen, wird der falsche Dimmer eingesetzt. Aus diesem Grund muss bei einer solchen Wohnzimmerlampe ein elektronisches Vorschaltgerät, kurz EVG, eingesetzt werden. Es dient ebenfalls der Helligkeitseinstellung, wobei jedoch die Entladung nicht unterbrochen wird. Durch ein Steuersignal kann dann das Licht gedimmt werden.
Dimmer in verschiedenen Variationen
Die Dimmer gibt es heute in einer großen Vielfalt. Die Ansteuerung beispielsweise kann mit Hilfe eines Drehknopfs erfolgen, den jeder von der Standleuchte als Wohnzimmerlampe kennt. Aber auch Taster sind mittlerweile durchaus denkbar. Hierbei sorgt meist ein kurzes Tasten für das Ein- und Ausschalten des Dimmers, ein längeres Tasten bewirkt dagegen eine Veränderung der Helligkeit. Die Steuerspannung ist eine seltener zu findende Ansteuerung der Dimmer. Dabei muss der Steuer-Eingang galvanisch vom eigentlichen Netz getrennt werden.
Im privaten Haushalt können die Dimmer in den Leuchten fest eingebaut sein. Wer sich für eine moderne Wohnzimmerlampe entscheidet, wird von daher schon einen eingebauten Dimmer mit vorfinden. Bei mobilen Leuchten kann der Schnurdimmer eingesetzt werden. Aber auch in Schalterdosen kann nachträglich noch ein Dimmer für das Licht eingesetzt werden.
Bild: Thomas Jüling / pixelio.de